Filmkritik: Schimanski-Zahn um Zahn (Der erste Schimanski-Kinofilm)

Einleitung: Ende der 70er Jahre befand sich die Krimi-Reihe „Tatort“ in einer Kriese; da die Einschaltquoten zurückgingen.  Es musste ein neues Konzept her, damit diese Serie nicht abgesetzt würde.  Daraufhin wurde ein ganz neuer Typ Kommissar entwickelt, der ganz anders war als die bisherigen Ermittler im TV.  Sein Name war Horst Schimanski und wurde von Schauspieler Götz George gespielt.  Schimanski sah etwas schmuddelig aus, trank literweise Bier, lebte in einer unaufgeräumten Wohnung, fluchte und prügelte sich. Er kannte keine Dienstvorschriften und seine Ermittlungsmethoden waren oft sehr eigenwillig. Nach anfänglicher Kritik in der Presse, wurde Schimanski zum Zuschauer-Liebling; und der „Tatort“ hatte plötzlich sensationelle Einschaltquoten.  Durch den riesen Erfolg wollte man Schimanski auch ins Kino bringen, und so wurde 1985 der erste Schimanski-Film im Kino gezeigt.  Schimanski bekam mit Christian Thanner (Eberhard Feik) einen Kollegen an die Seite gestellt, der das genaue Gegenteil war: Korrekt, sauber und gut gekleidet. Schimanski und Thanner waren ein ungleiches Paar. Es ging nicht miteinander aber auch nicht ohneeinander.

Zur Handlung von „Zahn um Zahn“.

Schimanski und Thanner haben einen schweren Einsatz. Es hat sich offensichtlich ein Familien- Drama abgespielt: Alfred Krüger hat erst seine Familie und dann sich selbst erschossen. Eins seiner Kinder lebt allerdings noch., und wurde nicht umgebracht. Krüger hat als Buchhalter für den Unternehmer Grassmann gearbeitet. Für Schimanski ist das alles ein Schock: Krüger war ein Schulfreund von ihm.  Schimanski kommt die ganze Geschichte auch merkwürdig vor. Er kannte Krüger als korrekten und peniblen Menschen. Für Schimanski war Krüger auch nicht der Typ, der Selbstmord macht. Allerdings sprechen die Beweise für einen Selbstmord und der Fall scheint geklärt zu sein. Schimanski will das allerdings nicht hinnehmen und ermittelt weiter. Er erfährt, dass Krüger vor seinem Tod von Grassmann entlassen wurde. Schimanski fährt ohne dienstliche Erlaubnis zu Grassmann und verhört diesen. Grassmann erklärt, dass er Krüger entlassen musste, weil dieser 80.000 DM geklaut habe. Aus reiner Menschlichkeit sei auf eine Anzeige gegen Krüger verzichtet worden. Für Schimanski passt das alles nicht zusammen.  Schimanski lässt sich von Grassmann provozieren und wird Grasmann gegenüber handgreiflich. Daraufhin beschwert sich Grassmann bei Schimanskis Vorgesetzen. Für Schimanskis Chef Königsberg, ist nun das Maß voll. Schimanski hat sich ein Ding zu viel erlaubt. Schimanski wird vom Dienst suspendiert und es droht ihm ein Disziplinarverfahren. Schimanski ist nun offiziell kein Polizist mehr. Schimanski recherchiert aber auf eigene Faust weiter. Er ahnt jedoch nicht, auf was er sich da einlässt….  Mehr möchte ich nicht verraten.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.