Dinge, die ich beim Bloggen gelernt habe

Eine erste Erkenntnis ist: Bloggen ist echt. Es erreicht echte Menschen, und einige von ihnen erinnern sich sogar, wer hinter einem Blog steht. Ein Blog kann zu einer mächtigen persönlichen Plattform werden. wenn  ich über etwas schreibe, das mich interessiert. Bloggen  ist nicht nur Spaß: Manche Texte gehen mir leicht von der Hand, für andere muss ich mich ganz schön quälen. Ich rede nicht so offen, wie ich im Internet manchmal schreibe. Ich bräuchte Stunden um alles so zu formulieren, wie ich es meine. Wer will mir schon stundenlang beim Formulieren zuhören? Das Bloggen erlaubt mir, offener zu sein. Schwer ist es immer noch, aber ich kann mir Zeit nehmen, und ich kann genau dann offen sein, wenn mir danach ist. Meine Leser lernen mich besser kennen. Viele kommen wieder, weil sie mich durch die offenen Beiträge ein kleines bisschen kennen. Auch mein persönliches Umfeld scheint sich dadurch etwas zu verändern. Einige Freunde und Bekannte gehen offener mit mir um. Als Blogger möchte ich so viele Leser wie möglich erreichen. Am liebsten würde ich so schreiben, dass sich jeder davon angesprochen fühlt. Doch das geht nicht. Wer seinen Hals herausstreckt, muss mit Kritik rechnen. Manchmal berechtigt. Ich begrüße Kritik. Ich möchte gern so gut sein, wie ich es kann. Durch das Bloggen habe ich viele Menschen kennengelernt. Das ist ein großer Bonus. Mein soziales Umfeld ist durch das Bloggen gewachsen, Unter Bloggern finden sich einige interessante Menschen, mit denen ich auf einer Wellenlänge liege.

Toleranz ist Wichtig.

Jeder Mensch soll so sein wie er will, jeder Mensch ist auf seine eigen Art & Weise Schön, egal ob man Dick oder Dünn ist, Schwarz oder Weiß, mit Piercings oder Tattoos, Homosexuell oder Hetero! Toleranz ist da wichtig! Vorurteile hatte jeder von uns schon, auch ich! Aber ich habe mich geändert.

Inklusion

Für viele Menschen bedeutet Integration behinderter Menschen leider immer noch, dass man diese „mitmachen“ lässt. Noch viel zu wenig hat sich in unserem Bewusstsein etabliert, dass auch behinderte Menschen für die Allgemeinheit wertvolle Leistungen erbringen können und integrativer Bestandteil der Gesellschaft sind. Es ist höchste Zeit diesen „Inklusiven“ Gedankenansatz im Bewusstsein der Menschen zu etablieren.

Mit dem Rollstuhl unterwegs

Mit dem Rolli unterwegs :
wann immer ich mit dem Rolli unterwegs bin und ich geschoben werde habe ich das Gefühl ich tauche ab unter eine Glocke und bin nur noch Zuhörer .
Eine Frau überrennt mich . Ich halte sie fest damit sie nicht über mich und den Rolli fällt , sie steht auf schaut der person die mich schiebt ins Gesicht und sagt Entschuldigung ich habe es ganz übersehen ! Ich werde entweder garnicht oder in der dritten Person angesprochen . Es ist immer wieder ein abtauchen in eine andere Welt . In eine Welt der eigenen Sichtweisen und Perspektiven und in eine Welt in der ich das Gefühl habe ich bin nur stiller Beobachter . Oft nur wahrgenommen als Gegenstand den mein Begleiter vor sich hin schiebt . wir sind im Kaufhaus ich suche nach einer Hose und Frage die Verkäuferin nach einer bestimmten Größe…..die Antwort auf meine Frage erhalte nicht ich sondern mein Begleiter …
Erst wenn ich mich löse und alleine fahre werde ich plötzlich als jemand oder etwas wahrgenommen was scheinbar gerade den Weg versperrt….
Ich habe dann das Gefühl das unsere Gesellschaft noch lange braucht um uns Menschen mit Handicap vollwertig wahr zunehmen und zu integrieren und nicht nur als Hindernis anzusehen …
Ich begegne diesen Momenten unter meiner Glocke mit viel Humor aber es macht mich auch nachdenklich das wir in Wirklichkeit noch ein ganzes Stück entfernt sind von der völligen selbstverständlichen Normalität von der sich die Gesellschaft einbildet das sie schon längst existiert I

Hier seht ihr mich beim dieses Blogbeitrags: